Mittwoch, 28. Juli 2010

Back to Work

Andy and me :-) Pleas find me...


The first days home...after four weeks on the Road, sleeping in a Tent, it is not so easy going back on the Home-Office-Place und start to work. And i don't like it in the Moment. I'm lucky, that its raining, so it makes all a little bit easier. The last Rain, really heavy Rain, had we at the Tourmalet after the Singing-Evening.

On saturday our Milram-Boys starts at the Clasica San Sabastian in the North of Spain. It's an One-Day-Race, founded in 1981. Johannes Fröhlinger and four other Riders from the Milram-Tour-team will go the Race. Today i take a look for the last races in this Year. Find the Vuelta_Page and take my adress and so on there. Perhaps i will go somne days to Spain for the race. But i don't know yet.

At the Tour de France i had make near by 5000 Pictures this year. Thats a lot and i have all arranged it. But there a some very good Pictures. My favorite is this from Andy and me :-)

Take a look in the Blog the next days. i will write more. Not every day, but i try tro write some Times in the Week. Really :-)

Montag, 26. Juli 2010

The first in English

The last Night at the Tour de France. Pat, I, Monica, JEAN-CLAUDE (with the Flag), David and Steven.

I'M back in Zürich...What a really wonderful Tour de France. It was the best, i ever had. The Race from Andy Schleck and Alberto Contador was great, and in the Final it was so heavy. I crossed my Fingers for Andy, but it does'nt work. What a pity!
The Start in Rotterdam was fantastic and i send a very pretty "Hello" to Alex and his Family from South Africa. I meet them ther on the Camsite for the first Time, and then later in Arenberg. Even Tom and Nina, there a coming from a Worldtrip with the Motorbike and must go home. After long Years back to Zivilisation. Our camp at the Tourmalet is nothing about that. And i have problems after thes four Weeks...
Hope you arrived safetly. was really nice to meet you and i hope i see you in Switzerland! Even Alex from South Adfrica. Hope, that you coming next Year back with your Parents. I think that you like the Guys from Australia/Belgium :-)
In Revel I meet Steven (Australia), Sean (England) and Pat (Australia) I don't remember where or why we talking together, but we standing in front of the big Screen an talking. So, we all hav'nt a Campingplace and Steven said, that he had built his Tent on the Camping-Car-Area. I had make the same and in the Evening we all going to Revel to celebrate the Tour de France!
What a f******** wonderful pretty evening.
We meet again at the Tourmalet and even the belgish couple (Hello to Jaan and Magda!! and to Monica and David, two more Australien!)) ist going there. A lot of crazy lovely belgish Guys are even there and we camped together three oder four nights. Without Electricity, without Water, without Toilets. Giong together to the Tourmalet Stages, Eating. Drinking, Dancing, Singing, Restday-Activities. All. A lot og crazy peoples from all over the Worls celebrated the Tour de France (Andy Andy Andy Andy Schleeeeeckkkkkk!!). Friendly. With so many laughing.
After one Day at the campsite, the Way got to Bordeaux and the Time-Trail-Route. We find a nice place near by Winefields. And it was the best Thing, what we could do! The Owner of the Field lived near by, Jean-Claude...(Theres only ooooonnneee Jean-Claude!). he gave us all. A few bottles of Wine, Electricity, fresh Water, and basques Music (!!!). With Stevens Words "It was epic...". Yes, it was.
It was really...
On the Time-Trail, we gave all to the Riders. To every Rider. And last but not least, to every Policeman. I think they will don't forget this Stage, the Guys in Blue :-)
After the Stage we must say Good-Bye :-( Sad time...
It was a very amazing and epic ( :-) ) Time. In this large World to meet is a really big Present!
Thank you very much guys! For all. We're looking for each other and help with all things.
Auussssiiieee, Ausssssiiiieee, Ausssssiiiieeee!!! oioioi Aussssssiiieee! oi Ausssssiiieee oi!
:-)

Relaxen in Borddeaux. Schöne Wiese vor der Großbildleinwand.
Cadel Evans

Unser Campvalley in La Mongie am Tourmalet

Wusstet Ihr, dass am Tourmalet lamas rumlaufen? Also ich nicht...

David, Monica, Sean und Steven beim Zeitfahren. They give all their Voice....




Back

Nein. Ich bin nicht verschollen. Weggeschwemmt am Tourmalet durch nächtliche Gewitter hätte durchaus sein können, aber ich hab allem getrotzt! Nach einigen tagen ohne Strom, und so vielen Ereignissen bin ich also wieder gut in Brugg gelandet. Gestern hat mich mein weg von Perigeux nach Brugg geführt. Das war eine lange Fahrt, fast 1200 Kilometer...
Die erste nacht in einem richtigen bett liegt hinter mir und irgendwie vermisse ich die frische Luft, und vor allem die Weite über mir. Den Sternenhimmel, die Sonne, den Regen.
Die letzte Woche habe ich fast immer mit denselben Menschen verbracht und dadurch hat sich wirklich eine tolle Clique entwickelt. ich hab gearbeitet, wenig geschlafen und unendlich viel erlebt. das muss erstmal alles verarbeitet werden. Wie immer, wenn man vier Wochen im Tourtroß unterwegs war. der Tagesablauf ist so anders wie zu hause, dasses immer eine zeitlang benötigt, endlich wieder anzukommen.
Ganz plötzlich ist alles zu Ende. Als ich vorgestern aus Bordeaux weg gefahren bin, da war ich schon arg traurig. Normalerweise bewegen sich im Tourtroß um die 5000 Fahrzeuge. Das bedeutet, das man immer irgendwelche akkreditierten Fahrzeuge sieht, weil ja die Tour in der Region ist. Als ich am Samstag wegfuhr, da habe ich kein Auto mehr gesehen. Man fühlt sich dann immer fast ein wenig einsam und alleine. Natürlich kann man versuchen alles auch wiederzugeben, aber ist es nicht so, das wenn man es nicht selber erlebt hat, es schon schwer ist, es anderen mitzuteilen? Den letzten Tag habe ich an der Strecke des Zeitfahrens verbracht. Wir, mein Begleittroß und ich, hatten uns einen hnetten Platz zum Zelten ausgesucht. 400 Meter abseits der Strecke neben einem Weinfeld. Als der Besitzer uns erspähte, sein Name ist Jean-Claude, da zeigte sich einmal mehr die französische Herzlichkeit während der Tour de France. Er überschüttete uns regelrecht mit Wein (vom Feld, neben dem wir gecampt haben). Es gab frisches wasser, Strom und die Frage, wann wir am nächsten Morgen Kaffee möchten. Der Platz neben dem haus von jean-Claude war besser als jeder 5-Sterne Camping. Jean-Claude gesellte sich dann nachts auch noch zu uns, wir sangen, wir redeten. In welcher Sprache auch immer. Das war wirklich wundervbar.
An der Zeitfahrstrecke gaben wir dann alles, und ich würde wetten, das bei uns die beste Stimmung überhaupt war. Die jeweiligen gendarmen, die die Fahrer begleiteten wussten dann schon, das sie bei uns immer eine Laola bekamen und hatten wirklich Spaß an diesem Tag. Die Fahrer wurden lautstark angefeuert. Jeder einzelne bei seinem Vornamen. Ich denke, auch ihnen hat es gefallen!
Alberto hat also gewonnen, zumindest die Tour. Wir waren ja alle für Andy. Und wir haben wirklich alles getan, um ihn zu unterstützen. Vielleicht reicht es im nächsten Jahr...
Ich packe nun aus, und komme erstmal an. Dann gibt es noch Bilder. Und dieser Blog wird weiterhin betrieben. Nicht täglich, aber sicherlich immer öfter. Und ich werde versuchen, ihn in Englisch fortzuführen. Das übt und alle anderen von außerhalb können so auch Anteil daran haben!

Montag, 19. Juli 2010

Am Tourmalet

Hier ist die Hölle los! Tausende stehen bereits am Berg,es werden minütlich mehr. Ab der Skistation La Mongie ist die Straße zum Col bereits seit gestern gesperrt und alle Campings im Umkreis mehr als überfüllt. Ob überhaupt noch jemand in Luchon steht heute? Wenn die Etappe vorbei ist,dann kommen sicher noch mehr. Im Moment ist das hier sicher der bunteste und größte Camping Frankreichs!
Ich mag die Pyrenäen einfach. Und das jedes Mal mehr. Die Stimmung ist hier viel entspannter als in den Alpen. Ruhiger,aber noch internationaler.
Heute morgen bin ich ein ganzes Stück auf der Strecke gefahren. Schön,wie die Ortschaften hergerichtet werden. Die letzten Girlanden werden aufgehängt, Straßen gefegt. Die Tour ist hier wirklich zu Hause!
Vor 100 Jahren ging es zum ersten Mal über all die Gipfel. La Mongie gab es nicht und die Wege müssen der Sandpiste geglichen haben,die heute als Campingzugang dient. In dieser urigen Landschaft kann man sich das ebenso vorstellen.
Das Wetter ist sehr angenehm hier oben auf fast 2000 Metern. Sonne und Wind,und heute Nacht sicher angenehm kühl. Yippieh!

Mein Camping...

Sonntag, 18. Juli 2010

Nice Evening in Revel







Die erste Pyrenäenetappe läuft gerade. Heute morgen in Revel am Start war die Hölle los. Die Journalisten hatten sich voll auf Contador und Schleck konzentriert. Jeder erwartet heute ein tolles Duell. Warten wir es mal ab.



Letzte Nacht habe ich mit meinem Zelt wild gecampt. Was ein Spaß. Revel war gut vorbereitet. Wohnmoblstellplätze gab es zahlreich. Umsonst. Auf einem dieser Plätze gab es auch Gras, dort hatten sich einige Camper niedergelassen. Das ist halt das Schöne bei der Tour. Man darf mal Dinge tun, die man sonst nicht tun darf. Wir waren Belgier, Bretonen, Australier, Engländer, Deutsche...Das war ein echtes Kauderwelsch, aber ein supertoller Abend. Leider hab ich heute ein wenig Kopfschmerzen. Bier und Wein verträgt sich eben nicht so gut. Das Schreiben fiel mir eben schon wirklich schwer.



Die meisten sind heute morgen nach dem Start aufgebrochen zum Tourmalet. Hilfe. Der arme Berg, der platzt sicherlich aus allen Nähten morgen. Ich denke, ich werde morgen auch hinauf und ne Nacht dort bleiben. Das kann man sicherlich gut aushalten. Außerdem kann ich dann einigen noch Essen und Getränke mit hoch bringen. Wir werden sehen.



Anbei wieder mal ein paar Bilder:-)






Freitag, 16. Juli 2010

Mende-power

Puhh ist das warm! Nachdem ich gestern gut 350km über die Landstraße von Sisteron nach Mende gefahren bin,sitze ich nun auch hier im Ort. Hab gestern fast 7 std gebraucht und gefühlte 3500 Kreisverkehre passiert. Heute wollte ich ins Ziel,muss irre sein auf der Landebahn. Leider haben die letzten Kilometer 14 Prozent Steigung. Zu viel für mich Flachlandtiroler. Da dachte ich,ich mach das ganz plietsch und fahre einfach von der anderen Seite hoch. Da war die Steigung zwar auch so,aber kürzer. Und es hätte mich keiner beim Schieben gesehen :-)
Leider hab ich die Abzweigung nicht gefunden und bin nun 40km hoch und runter gefahren. Als Belohnung gibt es nun kaltes Alster in Mende. So!

Mittwoch, 14. Juli 2010

Bildergalerie















Sisteron

So, in Sisteron gelandet. Keine kalten Getränke dabei, Baguette alle und dann auch noch in der Mittagssonne warten bis der Camping öffnet...Super. Aber dann: Tärräääää: Freier Internetzugang, eine Swimmingpool und der Start morgn fast direkt vor dem Zelt. Super, mehr kann man sich nicht wünschen. Vielleicht noch ein kaltes Bier :-)
Nun kann ich also endlich mal ein paar Bilder hochladen und auch ausführlich berichten. Ich wolte doch so gerne mal erzählen, wie das so hinter den Kulissen abläuft. Mittlerweile trifft man wieder die selben leute auf der Tour. Und heute habe ich wieder mein bayrisches Pärchen getroffen, das ich 2008 poträtiert habe. Ist immer wieder schön, solche Begegnungen zu haben.
Wenn man die Tour de France nur aus dem Fernsehen kennt, dann kann man sich dieses riesige Organisationsgerät gar nicht vorstellen. Und obwohl man das Gefühl hat, es ist alles riesig, so arbeiten doch jeden Tag die selbe Menschen an ihren Positionen. So ist der Ordner zum Eingang des Pressecenters in jedem Zielort der selbe. Eben so an allen andern Positionen. So hat man immer das Gefühl, man "kommt nach Hause". Egal ob ide Tour nun in Marseille, Brest oder Straßbourg ist.
Zwei Tage bevor das Peloton über die Straßen fährt, fährt ein KLeinbus die Route ab udn hängt die Wegweiser auf. Vielleicht sind die schwarzen Pfeile auf gelbem Grund ja aus dem Fernsehen bekannt. Vielleicht hat aber auch schon jemand so einen mit nach Hause genommen...
Am Morgen des Rennens werden dann die Banden der Sprintwertungen udn Bergwertungen aufgebaut. Auch diese tun immer die selben paar Leutchen. Verkeht man jeden Tag auf der exakten Route, dann kennt man sie spätestens am dritten Tag alle. Vielelicht liegt es auch daran, dass mein blauer Lupo so auffällt. Mit Presseschild, Rennrad hintendrauf und vollgepackt. Wer weiß das schon. :-)
Ich habe auch nach über einer Woche das Gefühl, dass es in diesem Jahr extrem viele Fans sind. Engländer hat wohl das Radsportfieber gepackt. Vielleicht ja, weil sie über ihre Nationalmannschaft so enttäuscht sind :-) Mit dem Sky-Team, Mit Wiggins und Cavendish haben sie ja auch zwei Top-Leute. Egal ob junge Leute oder Ältere, sie sind wirklich mit Zelten, Wohnmobilen und Autos am Straßenrand. Und sie haben fast immer, im Gegensatz zu den Deutschen, selber Rennräder dabei.
Ich finds schon immer wieder klasse. Im Radsport ist das Nationale Denken einfach nicht so ausgeprägt. Auf einer Etappe wie gestern, wo sich der Luxemburger Andy Schleck udn dre Spanier Alberto Contador ein tolles Duell lieferten, da sind alle begeistert. Und jedre freut sich später über den Sieger. Das ist mir jetzt während der WM mal so ganz deutlich geworden. Die Nationalität spielt im Radsport keine Rolle. Ebensowenig, wenn man am Straßenrand über Stunden einträchtig nebeneinander hockt. Da macht es auch nichts, dass man nicht die gleiche Sprache spricht. Verstehen tun sich trotzdem alle.
Und die FRanzosen haben auch Lance Atmstrong nun in ihr Herz geschlossen. Das ist schön anzusehen, denn sie haben ihn während seiner Siegesserie ja nicht wirklich gemocht. Er war eher der Roboter auf dem Rad. Nun ist auch Lance menschlich geworden. Er kämpft, er fällt auf die Nase, er steht wieder auf und gibt nicht auf. Das ist das, was die Leute sehen wollen. Und auch mich hat er überzeugt. Ich war nie so der große Armstrong-Fan. Aber in diesem Jahr mag ich ihn wirklich! Mein gelbes Livestrong-Bändchen hab ich mir also aus echter Überzeugung gekauft :-)
So. ich muss nun noch arbeiten. Sitze auf dem Cmapingplatz, überdacht, vor mir läuft ein großer Fernseher und zeigt die heutige Etappe. Ein guter Ort um zu Arbeiten. :-) Vieleicht ist ja nachher sogar noch ne halbe Stunde schwimmen srin, das wäre wundervoll!

Dienstag, 13. Juli 2010

Alpenpower!

Sitze gerade in St-Jean-de-Maurienne und schwitze mal wieder. Gestern Abend saß ich während eines Gewitters im Zelt und habe auf meinem Handy einen langen Blogeintrag getippt. Und schwupp war er weg. Vor lauter Müdigkeit hatte ich wohl ne falsche Taste gedrückt...so eine Sch...
Gestern war Ruhetag. Der erste dieser Tour. Auch für mich. Großeinkauf und Waschtag... Und natürlich Pressekonferenzen. War bei Milrams Blauer Stunde,habe lecker kalten Milramkakao getrunken und mit Johannes geklönt. Beim Auto einparken fand ich mich in einer Reisegruppe älterer Herrschaften wieder. Reiseleiter war die Radsportlegende Täve Schur! Das war ne tolle Begegnung. Vor solchen Legenden zu stehen macht mir immer wieder weiche Knie! Zwei Herren der Reisegruppe hatten sogar meine Enzyklopädie und Täve sagte,dass er total Hochachtung hätte vor so einer Leistung. Jetzt bin ich mindestens 5 Meter groß!
:-)
Morgen wird wohl auf ZDF mal wieder nen Text zu lesen sein!
Ein kurzer Gruß aus dem Zielort.,

Samstag, 10. Juli 2010

Donnerstag, 8. Juli 2010

Montargis

Seit einigen Tagen hab ich nur sporadisch Internet. Deshalb also auch jetzt wieder auf dem Handy getippt...
Und ich hab so viel zu erzählen. Mittlerweile ist man so in seinem Trott drin,dass man schon wieder das Gefühl hat,das man immer schon hier war. Und man trifft immer wieder die selben Leute. Vor allem auch auf den Campingplätzen. Die letzte Nacht waren extrem viele Engländer auf dem Platz. Beim Fußball gestern Abend war die einzige Dorfkneipe in internationaler Hand. Das ist auch ein gany wichtiger Unterschied beim Radsport. Die Art von Rivalität gibt es so gar nicht.
Die Kopfsteinpflasteretappe war ja mächtig aufregend und hat zahlreiche Stürze herbei geführt.
Gestern war ich beim Start in Cambrai. Sieht das im Fernsehen in diesem Jahr auch extrem voll aus? Ich hab das Gefühl,dass so viele Menschen dabei sind,wie ich es noch nicht erlebt hab. Die Euphorie ist wirklich riesig und die Besucher kommen von überall her. Amis sieht man noch weniger,dafür ist wohl halb England hier.
Und Deutsche sind auch zahlreich vertreten.
Gerade sitze ich bei den Teambussen im Ziel. Im einzigen Schatten. Ist extrem heiss...
Nun geh ich mal Wasser und Haribo schnorren! Bis später...

Mittwoch, 7. Juli 2010

Village

Gerade bin ich im Village in Cambrai. Es ist heftig voll. Der Platz vor dem Rathaus bietet eine perfekte Bühne. Gleich kommen die Teambusse mit den Fahrern und dann wird der Marktplatz komplett voll sein. Die Journalisten laufen gerade noch etwas planlos über den leeren Platz.
Es geht los,sie kommen! Bis später.

Montag, 5. Juli 2010

Vive le France

Endlich in Frankreich! Zumindest ich,die Tour kommt ja erst morgen her. Bin in der Nähe von Valenciennes und damit auch Arenberg,dem morgigen Etappenziel. Die Gegend ist sozusagen der "Kohlenpott" Frankreichs. Bergbau hat hier jedoch auch schon länger keine Bedeutung mehr. Die letzten Werke wurden vor längerer Zeit geschlossen. Die Tour de France kommt auch in diese Gegend um den Bergarbeitern zu gedenken. Und die Begeisterung/Vorfreude ist hier riesig! Cambrai,Startort am Mittwoch hat eine eigene Facebookseite auf der seit einem halben Jahr alles Wissenswerte erscheint.
Gestern stand ich in Meise,dem Wohnort von Eddy Merckx. Der kam dann auch kurz vorbei und ließ sich feiern. Er wurde vor Kurzem 65 und die Tour kam un zu gratulieren. Es war unglaublich,was da los war! Ich habe bei all meinen Radrenn-Besuchen sowas noch nie erlebt. Auch nicht in den Bergen. Das war wirklich einzigartig und beweist wieder einmal,das die Tour überall ihre Reize hat.
Während ich dieses auf meinem Handy tippe regnet es... Ich hatte mir eigentlich vorgenommen die Gegend mit dem Rad zu erkunden und auf radsporthistorische Spurensuche zu gehen. Hmm... Ziel morgen ist nämlich in Arenberg vor dem ehemaligen Bergwerk. Außerdem muss ich meine Lupine mal umpacken. Im Moment ist das nur ansatzweise praktikabel. An dieser Stelle noch ganz herzlich Grüße an Beate. Werd bald wieder gesund!
Die Bilder sind von gestern aus Meise. Einmal am Straßenrand gut zwei Stunden vor der Tour. Und Eddy und Tom Boonen. Leider mit dem Handy fotografiert. Bilder gibt es noch mehr,aber da ich grad kein Internet hab gehts leider nicht anders...